Wer die Rhomberg Sersa Rail Group in Wels besucht, merkt rasch, in welchem Umfeld hier gearbeitet wird. Der Standort der international tätigen Gruppe ist auf Leistungen rund um die Bahninfrastruktur und auf Instandhaltung von Gleisbaumaschinen und Güterwagen spezialisiert. Präzision, Verfügbarkeit und Verlässlichkeit sind hier tägliche Voraussetzung. Modernste Maschinen, technische Kompetenz und ein hoher Qualitätsanspruch gehören zum Standard. Genau deshalb passt die Entscheidung für eine moderne Lagerlösung wie Boostrack perfekt ins Gesamtbild.
Die größte Boostrack-Anlage Österreichs im Einsatz
Die Anlage in Wels ist nicht irgendein Automatensystem, sondern die größte Einzelanlage in Österreich von Boostrack. Sie besteht aus neun BOOST.Lockern, einem BOOST.Tower, einem vorgelagerten Terminal, rund 90 BOOST.Boxen sowie mehreren Schnittstellen und Softwarekonfigurationen, die exakt auf die Anforderungen der Rhomberg Sersa Rail Group abgestimmt wurden.
Der Erstkontakt erfolgte bereits 2023, umgesetzt wurde das Projekt im Frühjahr 2025. Das Ergebnis: eine Lagerlösung, die sich nahtlos in bestehende Prozesse integriert.
Vor Ort wirkt das System klar strukturiert und durchdacht. Nichts ist zufällig platziert, nichts wirkt wie eine Insellösung. Genau darin liegt die Stärke: Die Anlage ist fixer Bestandteil des Arbeitsalltags.
24/7 Zugriff: Materialien genau dann verfügbar, wenn sie gebraucht werden
Philipp Egger, Einkäufer bei der Rhomberg Sersa Rail GmbH in Wels, beschreibt den Einsatzbereich klar:
„Die Anlage wird bei uns vor allem für Werkzeuge, Hilfsmittel, Verbrauchsmaterialien, Leihgeräte und Messmittel genutzt.“
Gerade im Schichtbetrieb ist das entscheidend. Materialien müssen dann verfügbar sein, wenn sie gebraucht werden – ohne Verzögerung „Einer der größten Vorteile ist der 24/7-Zugang zu Werkzeugen und Materialien“, sagt Egger. Das bedeutet in der Praxis: kein Warten, keine Umwege über das Magazin, keine Abstimmungsschleifen. Mitarbeiter greifen direkt auf das benötigte Material zu – schnell und eigenständig.
Auch aus Sicht von Schachermayer ist das der zentrale Ansatz: „Unser Ziel ist es, dass unsere Kunden ihre Materialien genau dann zur Verfügung haben, wenn sie sie brauchen – ohne Umwege und ohne Wartezeiten“, erklärt Helmut Langer, Vertriebsspezialist für effiziente Beschaffung.
Effizienz im Alltag: Weniger Wege, mehr Übersicht
Die Auswirkungen sind im Betrieb sofort spürbar. „Man merkt vor Ort sofort, dass sich Abläufe verändern. Die Mitarbeiter sind unabhängiger und kommen schneller zu ihrem Material – das wirkt sich direkt auf die Effizienz aus“, sagt Klemens Himmelbauer aus dem Außendienst von Schachermayer.
Neben der Geschwindigkeit spielt vor allem die Transparenz eine große Rolle. „Die Zeitersparnis ist am Standort deutlich spürbar, weil die Arbeitswege für die Mitarbeiter kürzer geworden sind“, so Egger. Gleichzeitig schafft das System eine klare Nachvollziehbarkeit: „Zusätzlich bringt Boostrack mehr Übersicht, weil nachvollziehbar ist, wer was wann entnommen hat.“ Gerade bei Werkzeugen und Messmitteln ist das ein entscheidender Vorteil. Bestände sind jederzeit im Blick, Verluste werden reduziert und Suchzeiten entfallen.
Ein System, das mit dem Unternehmen wächst
Die Einführung einer solchen Anlage ist kein kurzfristiges Projekt. Auch bei Rhomberg Sersa Rail war die Umsetzung ein Prozess. „Die Einführung war am Anfang natürlich mit Herausforderungen verbunden“, sagt Egger.
Heute ist das System fest im Alltag verankert und wird laufend weiter optimiert. Mit Blick auf die Zukunft bleibt das Thema in Bewegung:
„Im Zuge des Neubaus wird der Bedarf steigen, daher sind Erweiterungen grundsätzlich möglich.“
Damit wird klar: Die Boostrack-Lösung ist nicht nur eine Investition in aktuelle Prozesse, sondern auch in zukünftiges Wachstum.
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