Zwei Tage voller Innovation und Fachgespräche liegen hinter Schachermayer. Die Maschinenhausmesse am 7. und 8. Oktober 2026 in der Linzer Zentrale war ein beeindruckendes Highlight für Handwerksbetriebe, Industrieunternehmen und Fachbesucher aus der Holz- und Metallbearbeitung. Darüber hinaus präsentierte man dieses Jahr auch Werkzeughersteller aller Art – ein neuer Schwerpunkt, der das Angebot deutlich erweiterte. Die Messe bot damit die perfekte Gelegenheit, neueste Technologien hautnah zu erleben und wertvolle Informationen direkt von den Experten zu erhalten.
Insgesamt nutzten Besucher aus Österreich, aber auch aus dem angrenzenden Ausland die Maschinenmesse, um sich bei den Schachermayer-Kollegen und den Herstellern vor Ort praxisnah über neue Entwicklungen zu informieren. Besonders stand dabei der persönliche Austausch im Mittelpunkt – nicht Massenabfertigung, sondern echte Beratung. Wilhelm Hofer, Leiter Großmaschinen und Anlagen bei Schachermayer, zieht eine positive Bilanz: „Unsere Kunden haben hier die Möglichkeit, modernste Technologien im Live-Betrieb zu sehen und zu erleben. Gerade bei größeren Investitionen zählen persönliche Beratung, Vertrauen und Lösungen, die wirklich zum Betrieb passen. Genau dafür schaffen wir den idealen Rahmen – praxisnah, persönlich und ohne Umwege."
Werkzeug trifft Großmaschinen
Die Maschinenmesse 2026 unterschied sich bewusst von früheren Veranstaltungen. Während die Großmaschinen wie gewohnt im Mittelpunkt standen, ergänzten Werkzeughersteller das Portfolio deutlich.
Festool präsentierte zum Beispiel aktuelle Produkte und Neuheiten im Freigelände. Andreas Lindner, Anwendungstechniker und Schulungsleiter bei Festool, war vor Ort: „Wir zeigten unser aktuelles Produktsortiment plus Neuheiten. Das Format ermöglicht direkten Austausch mit den Handwerkern." Metabo brachte sein komplettes Akkusystem mit CAS-System mit – auch zum Testen. Heinz Angerer von Metabo erläutert: „Wir stellten unser komplettes Metabo-Akkusystem mit CAS-System vor und führten das auch vor. Und hatten auch speziellere Metallbearbeitungsmaschinen mit, wie zum Beispiel die Kantenfräse oder die Metallhandkreissäge auf Akkubasis, die wir da auch vorführen und präsentieren konnten." Dadurch entstanden neue Gesprächsmöglichkeiten – nicht nur für große Investitionen, sondern auch für die tägliche Werkzeugausstattung.
Portfolio für jeden Bedarf
Die Maschinenmesse präsentierte ein beeindruckendes Portfolio, das die Zukunft der Werkstatttechnik greifbar machte. HOMAG Österreich zeigte ihr komplettes Sortiment für die Holzbearbeitung – von der stehenden bis zur liegenden Plattensäge, vom klassischen KMU-Bereich bis zur großen Industrielösung. David Sageder von HOMAG erläutert: „Wir hatten alles da, im klassischen KMU-Bereich, klein- und mittelständisch, bis hin zur großen Industrielösung."
Für die Metallbearbeitung präsentierte LVD sein umfassendes Angebot. Kurt Van Collie, seit 36 Jahren bei LVD tätig, betont: „Wir sind seit über 40 Jahren Lieferant von Schachermayer und bieten Blechbearbeitungsmaschinen an – Scheren, Kantbanken, Laserschneidanlagen, Stanzmaschinen. Unsere Maschinen bearbeiten Teile von einigen Zentimetern bis zu 16 Meter langen Komponenten."
Alen Rovcanin von Weiler und Kunzmann präsentierte konventionelle Drehmaschinen bis zu Zyklenmaschinen: „Wir von der Firma Weiler haben konventionelle Drehmaschinen bis zu den Zyklenmaschinen, und bei den Kunzmann-Maschinen sind wir sehr stark in der Ausbildung, im konventionellen Drehen bis zur Bahn- und Streckensteuerung."
Ein weiteres Highlight war WEIMA Maschinenbau mit ihrer Zerkleinerungstechnik. Fred Haller von WEIMA erklärt: „Wir sind ein Hersteller für Zerkleinerungstechnik, Brikettiertechnik, Entwässerungstechnik. Hier stellen wir unseren Zerkleinerer für Holzbearbeitungsmaschinen aus. Das heißt, jegliche Arten – von dem kleinen Handwerker bis zum Industriebetrieb – können Sie mit dieser Maschine Restholz verarbeiten."
Auch traditionelle Spannmittelhersteller wie RÖHM waren vertreten. Volker Hirsch von RÖHM unterstreicht die Bedeutung seines Unternehmens: „RÖHM ist seit 150 Jahren der bedeutendste Spannmittelhersteller der Welt – vom klassischen Bohrfutter über Schraubstock hin zu Sonderspannlösungen für die Automobilbranche."
Service und Logistik erleben
Ein besonderes Angebot der Maschinenmesse waren exklusive Führungen durch die modernen Lager- und Logistiksysteme von Schachermayer. Helmut Langer, Vertriebsspezialist für effiziente Beschaffung, präsentierte zudem die CTM-Rennstation: „Hier gewährleisten wir beim Kunden 24/7 die Versorgungssicherheit mit C-Teilen." Das verdeutlicht einen oft übersehenen Aspekt: Eine Maschine funktioniert nur, wenn auch die Versorgungskette zuverlässig läuft.
Echte Beratung statt Massenveranstaltung
Das Erfolgsgeheimnis der Maschinenmesse liegt in ihrer Struktur. Besucher hatten Zeit, Maschinen in Ruhe anzusehen und ihre Anforderungen direkt mit Experten zu besprechen. Insgesamt war die Maschinenmesse ein Erfolg für alle Beteiligten. Fachgespräche, innovative Technologien und persönliche Beratung machten die zwei Tage zu einem echten Erlebnis. Linz bleibt damit der Hotspot für Technikbegeisterte und Betriebsinhaber, die ihre nächste perfekte Lösung finden möchten.
(Autor: Sabine Burglechner, )