„Ich würde als Chef undercover gehen…“

Beitrag veröffentlicht am: 14.04.2026 Kategorien: Alle News Einblick
Stefan Hable arbeitet als Außendienstmitarbeiter im Familienunternehmen. © Stefan Hable

#EINBLICK | In unserer aktuellen Portraitreihe teilen langjährige Schachermayer-Mitarbeiter ihre persönlichen Geschichten und wertvollen Erkenntnisse. Heute begleiten wir Außendienst-Verkäufer Stefan Hable auf seiner Reise durch zwei Jahrzehnte im Unternehmen.

Was war das prägendste Ereignis in Ihrer bisherigen Zeit bei SCH? 

Stefan Hable: „Da fallen mir gleich zwei  besondere Momente ein. Der erste war während meiner Lehrzeit, als Herr Heinz Schachermayer verstorben ist. Wir Lehrlinge standen beim Begräbnis Spalier. Das war eine außergewöhnliche Erfahrung, weil wir damals noch sehr jung waren und hautnah die Bestattung miterlebten. Der zweite Moment war persönlicher Natur: Ich hatte einen Gehirntumor und musste deshalb für längere Zeit in den Krankenstand. In dieser Phase hat mir die Firma nie das Gefühl gegeben, dass ich um meinen Arbeitsplatz fürchten müsste oder kurz vor einer Kündigung stünde. Das gab mir ein Gefühl der Sicherheit.“  

Wenn Sie ein neues Teammitglied mit einer „Überlebensregel“ bei Schachermayer ausstatten könnten, welche wäre das und warum? 

Stefan Hable: „Ich würde Folgendes mitgeben: Erstens, „sudert“ nicht mit der Masse mit. Das limitiert nur die eigenen Fähigkeiten. Zweitens, auch wenn es verlockend sein mag: Fahrt nicht mit dem Hubwagerl wie mit einem Tretroller durch die Gegend! Das kann wirklich ins Auge gehen.“  

Welches Wort beschreibt Ihre bisherige Zeit bei SCH am besten? 

Stefan Hable: „Kontinuität.“  

Was würden Sie machen, wenn Sie einen Tag im Sessel von Gerd Schachermayer sitzen würden? 

Stefan Hable: „Ich würde „undercover“ durch die Abteilungen schlendern. So könnte ich aus erster Hand erleben, wie der Arbeitsalltag wirklich läuft und ich würde ein unverfälschtes Bild erhalten. Außerdem würde ich Apple-Geräte einführen und generell dafür sorgen, dass es eine größere Auswahl an technischen Möglichkeiten gibt.“ 

Wenn Sie Ihrem „jüngeren Ich“ zu Beginn Ihrer Karriere hier einen Ratschlag geben könnten, was wäre das – und wie würde Ihr jüngeres Ich darauf reagieren? 

Stefan Hable: „Ich würde meinem jüngeren Ich ans Herz legen, die Lehre mit Matura zu machen, weil sich dadurch in Zukunft noch mehr Türen öffnen. Außerdem würde ich ihm raten, nicht zu sehr den „Kasperl“ zu spielen. Mein jüngeres Ich hätte darauf vermutlich mit Trotz reagiert.“

ZUR PERSON

Name: Stefan Hable  

Bei SCH seit: September 2005   

Mein aktueller Job ist: Verkäufer im  Außendienst  

Meine Freizeit verbringe ich gerne mit: Kraftsport, Freunde treffen und Fliegen (Pilotenschein)  

Mein Herz brennt für: Fliegen – das Feeling, die Aussicht, Technik: Computer und Smartphone, KI  

Frühaufsteher oder Nachteule? Nachteule  

Mein Lieblingsfilm oder Lieblingsbuch ist: Film: Braveheart, Buch: Kopfarbeit bei Peter Vajkoczy  

Was Sie nicht in meinem Kühlschrank finden: Pilze  

Ich lebe nach dem Motto: Genieße jeden Tag deines Lebens, denn das Leben ist viel zu kostbar, um es mit Trauer, Wut, Hass und Leiden zu durchleben.

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