Werte & Haltung: Erfolg ist kein Zufall

Beitrag veröffentlicht am: 07.09.2026 Kategorien: Alle News Praxis
Manfred Hoffmann ist seit über 40 Jahren im Unternehmen und kennt den Markt als Vertriebsleiter und Prokurist ganz genau. © SCH/M.Reichl

#PRAXIS | Es gibt Unternehmen, die verkaufen Produkte und dann gibt es Unternehmen, die schaffen Vertrauen. „Schuller Eh`klar“ gehört seit fünf Jahrzehnten zur zweiten Kategorie. Was einst als österreichisches Familienunternehmen begann, hat sich zu einem internationalen Spezialisten für Malerwerkzeuge, Abdecksysteme und Zubehör entwickelt. Heute werden Schuller-Produkte in mehr als 50 Länder geliefert und die Unternehmensgruppe zählt in Österreich zu den klaren Marktführern ihrer Branche.

Schuller ist seiner Haltung über die Jahre treu geblieben. Wer durch den Firmensitz geht, spürt schnell: Hier stehen Menschen im Mittelpunkt. In einer Zeit, in der Schlagworte wie Nachhaltigkeit, Unternehmenskultur oder Wertschätzung oft zu Marketingbegriffen verkommen, wirken sie bei Schuller erstaunlich selbstverständlich. Nicht, weil man viel darüber spricht. Sondern weil man sie lebt.

Werte zum Erfolg

Loyalität lässt sich nicht kaufen. Sie entsteht dort, wo Menschen mit Freude arbeiten – Wertschätzung und Respekt erfahren. Bei Schuller bleiben Mitarbeiter gerne und oft Jahrzehnte im Unternehmen. Viele treten ihre Pension dort an, wo sie einst ihre Karriere begonnen haben. In Zeiten, in denen Jobwechsel fast zum Lebenslauf gehören, ist das alles andere als selbstverständlich. „Der Grund liegt in einer Unternehmenskultur, die auf gegenseitigem Vertrauen basiert. Türen stehen offen, Hierarchien bleiben flach, das Miteinander ist unkompliziert. Ein respektvolles ´Du´ verbindet die Mitarbeiter, ohne dabei Professionalität zu verlieren“, erzählt Manfred Hoffmann, Prokurist und Vetriebsleiter des Traditionsunternehmen.

Innovation durch Zuhören

Wer Marktführer bleiben will, darf sich nicht auf Erfolgen ausruhen. Deshalb entstehen viele Innovationen bei Schuller nicht am Reißbrett, sondern im direkten Austausch mit den Menschen, die täglich mit den Produkten arbeiten. Außendienst, Händler und Handwerker liefern laufend Impulse aus der Praxis. Daraus entwickelt das Produktmarketing gemeinsam mit internationalen Partnern neue Lösungen oder verbessert bestehende Produkte kontinuierlich. Dieser enge Kontakt zum Markt sorgt dafür, dass Innovation bei Schuller nicht Selbstzweck ist, sondern echten Mehrwert schafft. Produkte sollen den Arbeitsalltag einfacher, effizienter und sicherer machen. Genau darin liegt seit Jahrzehnten die Stärke des Unternehmens.

Erfolg hat viele Gesichter

International wächst Schuller kontinuierlich weiter. Während Österreich nach wie vor ein wichtiger Kernmarkt bleibt, treiben insbesondere die Tochtergesellschaften in Mittel- und Osteuropa die Entwicklung voran. Länder wie Ungarn, Rumänien oder Tschechien entwickeln sich dynamisch und sorgen dafür, dass das Familienunternehmen längst zu einem internationalen Player geworden ist. Dennoch hat man nie den Blick für das Wesentliche verloren. Ob in der Zusammenarbeit mit langjährigen Kunden, beim Engagement für Menschen mit Beeinträchtigungen oder in der engen Partnerschaft mit sozialen Einrichtungen – wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung schließen sich bei Schuller nicht aus. Im Gegenteil. Sie gehören zusammen.

Inspiration, Disziplin und Zuversicht

Prokurist Manfred Hoffmann trägt diese Unternehmenswerte seit 40 Jahren mit und lebt sie mit beeindruckender Konsequenz. Als einfacher Vertriebsmitarbeiter begonnen, hat er es bis zum Vetriebsleiter und Prokuristen geschafft. „Das Geheimnis für mich waren immer Disziplin und der Glaube an den Erfolg“, erzählt der amtierende Vize-Europameister im Bodybuilding ganz nebenbei. Manfred ist ein Unikum und inspiriert mit seinen 62 Jahren nicht nur sein eigenes Umfeld. Viele Menschen verfolgen ein sportliches Ziel. Manfred verfolgt immer gleich mehrere. Bereits Anfang der 2000er-Jahre wurde er österreichischer Meister- und Vizeweltmeister im Bodybuilding und gehörte zu den besten Athleten Europas. Als dieses Kapitel abgeschlossen war, tauschte er die Hantelbank gegen die Rennstrecke. Im Kawasaki Cup kämpfte er sich vom hinteren Feld bis in die Spitzengruppe vor. Ein schwerer Sturz am Hungaroring mit über 200 km/h brachte ihn schließlich an die Grenzen des körperlich Machbaren. Ein zunächst unerkannter Darmriss führte zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung. Zehn Tage lang stand nicht fest, ob er das überleben würde. Viele hätten danach aufgehört. Manfred nicht. Nur wenige Wochen später saß er wieder auf dem Motorrad. Nicht aus Leichtsinn, sondern weil Aufgeben nie Teil seiner Denkweise war.

Immer am Drücker bleiben

Hat er eine Sache ausgereizt, sucht er bewusst oder unterbewusst schon nach der nächsten Herausforderung, die ihn fordert. Mit fast 90 Kilogramm Muskelmasse auf 172 cm Körpergröße, begann er sich gemeinsam mit seiner Frau dem Triathlon zu widmen. Aus dem Kraftsportler wurde Schritt für Schritt eine Ausdauermaschine. Mit mehreren Mitteldistanzen, vier Marathons und schließlich dem Ironman Klagenfurt stellte er dies eindrucksvoll unter Beweis. „Ich wollte versuchen, diese beiden völlig konträren Welten zu vereinen. Disziplin und Konsequenz machen auch Undenkbares möglich“, erzählt Manfred von seinen Erfahrungen. Vieles erreicht. Vieles gesehen. Die meisten hätten wohl ihre sportliche Karriere danach beendet. Manfred begann hingegen von vorne und kehrte mit 60 Jahren auf die Bodybuilding-Bühne zurück. Bei der Heim-Weltmeisterschaft in Linz erreichte er auf Anhieb das Finale. Ein Jahr später folgte Bronze bei der Weltmeisterschaft in Saint-Tropez. 2026 sicherte er sich den Vize-Europameistertitel in Graz und bereitet sich nun auf seinen letzten großen Traum vor: die Wahl zum Mr. Universum im November in Las Vegas. Wir wünschen viel Glück!

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