Die NIS-2-Verordnung: Was steckt dahinter?

Beitrag veröffentlicht am: 07.07.2026 Kategorien: Alle News Impuls
Die NIS-2-Richtlinie (Network and Information Security) ist eine EU-weite Vorgabe, die ab Oktober 2026 strengere Anforderungen an die Sicherheit von Unternehmen stellt. © KI-generiert

#IMPULS | Die NIS-2-Richtlinie (Network and Information Security) ist eine EU-weite Vorgabe, die ab Oktober 2026 strengere Anforderungen an die Sicherheit von Unternehmen stellt. Ziel ist es, kritische Infrastrukturen und Lieferketten besser vor Risiken zu schützen – nicht nur digital, sondern auch physisch. Mit dieser Entwicklung rückt ein Thema stärker in den Mittelpunkt: ganzheitliche Sicherheit.

Stefan Penz, Geschäftsführer von dormakaba Austria, bringt es auf den Punkt: „Sicherheit wird umfassender verstanden. Nicht nur kritische Infrastrukturen, sondern auch Unternehmen entlang der Lieferketten stehen zunehmend in der Verantwortung.“ Transparente und nachvollziehbare Sicherheitskonzepte seien heute ein klares Signal für Verlässlichkeit und Professionalität.

Gebäudesicherheit

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Konzepte ist die Gebäudesicherheit. Ob Büros, Produktionsbereiche oder Serverräume – überall braucht es klar geregelte Zutrittslösungen. Laut Penz bleibt die mechanische Schließanlage oft die Basis, wird aber zunehmend durch digitale und mechatronische Systeme ergänzt. „Berechtigungen lassen sich flexibel anpassen, ohne bestehende Systeme vollständig ersetzen zu müssen“, erklärt er. Moderne Türtechnik und einbruchhemmende Lösungen erhöhen zusätzlich die Sicherheit.

Zutrittskontrolle schafft Transparenz

Auch Otmar Zeintl, Geschäftsführer von Winkhaus Austria, sieht in der strukturierten Zutrittskontrolle einen zentralen Bestandteil moderner Sicherheitsstrategien. „Unternehmen benötigen heute Lösungen, die flexibel, nachvollziehbar und in Echtzeit steuerbar sind. Elektronische Zutrittssysteme schaffen genau diese Transparenz und Reaktionsfähigkeit“, betont Zeintl.

Elektronische Systeme

Mit dem elektronischen Zutrittssystem blueEvo bietet Winkhaus eine Lösung, die mechanische Sicherheit mit digitaler Intelligenz verbindet und sich flexibel an unterschiedliche Unternehmensanforderungen anpassen lässt. Gerade im Hinblick auf die Anforderungen des NISG 2026 Gesetzes gewinnen elektronische Systeme zunehmend an Bedeutung. Zugangsberechtigungen können zentral verwaltet, Änderungen sofort umgesetzt und Zutritte lückenlos dokumentiert werden. „Sicherheit muss heute ganzheitlich gedacht werden – physisch, digital und organisatorisch. Moderne Zutrittslösungen leisten dazu einen wesentlichen Beitrag“, so Zeintl. Ein modernes Sicherheitskonzept vereint mechanische, elektronische und organisatorische Maßnahmen. Penz beschreibt diesen Ansatz als „Zwiebelschalenprinzip – von außen nach innen mit steigender Sicherheit“. Ganzheitliche Zutrittskonzepte sind kein Zukunftsthema mehr, sondern bereits heute ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Wer Sicherheit strukturiert denkt und umsetzt, erfüllt nicht nur regulatorische Anforderungen, sondern stärkt auch das Vertrauen von Kunden und Partnern. Beide Experten sind sich einig: Langfristig werden sich Sicherheitskonzepte jedoch klar in Richtung vollständig elektronischer und vernetzter Zutrittssysteme entwickeln.

Mehr Informationen finden Sie hier!

( )