Andreas Zuder war schon immer jemand, der anpackt. Aufgewachsen zwischen Traktor und Holzwerkstatt, entwickelte er früh ein Verständnis für Technik und Handwerk – zwei Bereiche, die für ihn untrennbar zusammengehören. Nach seiner Ausbildung zum Maschinenbautechniker mit Matura in Villach, dem Werkmeister und der Qualifikation als Lehrlingsausbilder sammelte er jahrelange Erfahrung im Sondermaschinenbau. Direkt an der CNC arbeitete er an Einzelteilen und Kleinserien, programmierte und löste Probleme genau dort, wo sie entstehen: in der Produktion. Dieses Praxiswissen macht heute den entscheidenden Unterschied.
Maschinen aufstellen ist mehr als nur Technik
Seit Mai 2023 ist Andreas bei Schachermayer im Einsatz – und dort genau richtig. Besonders faszinieren ihn große CNC-Drehmaschinen. Denn je größer die Maschine, desto anspruchsvoller die Aufgabe. Das Einbringen und exakte Positionieren solcher Anlagen erfordert Erfahrung, Geduld und Präzision. Wenn mehrere Tonnen Gewicht auf ein Hundertstel genau ausgerichtet werden müssen, zeigt sich echte Kompetenz. Für Andreas ist das kein Stress, sondern Motivation.
Was ihn besonders auszeichnet, ist sein Ansatz nach der Inbetriebnahme. Für viele endet der Job mit dem Start der Maschine – für Andreas beginnt hier erst der eigentliche Mehrwert. Er begleitet die Produktion so lange, bis der Bediener sicher und selbstständig arbeiten kann. Dabei entstehen keine Teststücke, sondern reale Bauteile aus dem Arbeitsalltag des Kunden. Sein Ziel ist klar: Der Anwender soll die Maschine nicht nur bedienen – sondern beherrschen. Gerade für Betriebe im Holz- und Metallbereich bedeutet das: weniger Fehler, schnellere Prozesse und sofortige Produktivität.
Neben der technischen Präzision ist für Andreas die Zusammenarbeit mit dem Kunden entscheidend. Er setzt auf eine direkte, unkomplizte Kommunikation – professionell, aber ohne unnötige Distanz. Die Geschäftseinheit Maschinen und Anlagen bei Schachermayer beschreibt er als „Firma in der Firma“: kurze Wege, klare Entscheidungen und ein Team, das gemeinsam Lösungen findet. Ein Umfeld, das genau zu seiner Arbeitsweise passt.
Technik trifft Leidenschaft – auch nach Feierabend
Auch außerhalb des Jobs bleibt Andreas der Technik treu. In seiner eigenen Werkstatt arbeitet er mit einem Laser und verbindet moderne Technologie mit dem Werkstoff Holz – ganz wie früher in der Werkstatt seines Großvaters, nur auf einem neuen Level. Wenn er nicht gerade an Maschinen arbeitet, findet man ihn in den Bergen: beim Wandern, auf Skitour oder beim Sonnenaufgang am Gipfel.
Andreas Zuder steht für eine neue Art von Servicetechnik: praxisnah, lösungsorientiert und mit einem klaren Ziel – Betriebe wirklich voranzubringen. Oder, wie es einmal ein Kunde treffend formulierte: „Du bringst Maschinen nicht nur zum Laufen, sondern Menschen dazu, sie zu beherrschen.“
(Autor: Sabine Burglechner, )