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Richtig kleben

Das richtige Auftragen des Klebers ist entscheidend.

#IMPULS | An unsere Fachabteilung für Chemisch-Technische Produkte wird immer wieder die Frage gestellt: Wie klebe ich mit den Fachprodukten zum Beispiel eine große Fläche richtig? In Schlangenlinien, nur an den Außengeraden oder punktuell? Wir haben für Sie die Antworten bei Ein-Komponenten-Klebstoffen aus der Kartusche (Hybrid, Acryl oder PU) zusammengefasst.

Unsere Fachabteilung rät bei großflächigen Verklebungen bei Spiegeln zum Geraden-Klebstoff-Raupen-Auftrag mit Abstand. Experte Ralph Ranzinger erklärt, warum: „Diese Methode erlaubt Luftfeuchtigkeitszirkulation und dadurch allen durch Luftfeuchtigkeit härtenden Produkten die gleichmäßige Aushärtung innerhalb von 24 Stunden. Dies ist die korrekte Methode zum Verkleben von Spiegeln, Fassaden oder großen Flächen.“

Keine Empfehlung gibt es von unserer Fachabteilung für die oftmalig verwendete Schlangenlinien-Verklebung, denn „hier erfolgt die Aushärtung unregelmäßig. In den Taschen kann sich Feuchtigkeit sammeln, das kann den Klebstoff langfristig versagen lassen“, so Ranzinger. Ebenso nicht optimal ist die Variante „mehr ist mehr“ mit der vollflächigen Verklebung. Durch die große Schichtstärke und Dicke kann Luftfeuchtigkeit nicht den Großteil des Klebstoffes erreichen, dadurch kann der Klebstoff im Inneren nicht aushärten. Der Tipp unseres Experten: Den Klebstoff mit einer Zahnspachtel verteilen. 

Lediglich beim Verkleben von Dämmplatten mit PU-Schaum verwendet wird der umrandende Klebstoffauftrag mit Punkten. Ranzinger: „Der Klebstoffrand härtet durch den Luftfeuchtigkeitszugang aus und schafft eine Barriere, dadurch können die Klebstoffpunkte im Inneren nicht mehr aushärten.“ 

Webkatalog: Mehr Informationen zu den Produkten finden Sie hier.

Bei Fragen steht Ihnen unsere Fachabteilung Befestigungstechnik gerne zur Verfügung!

Kontakt: 

Fachabteilung Befestigungstechnik

T. +43 732 6599 3014

E. fachabteilung.befestigungstechnik@schachermayer.at

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