Maschinen-Hausmesse 2026: Wenn aus Technik Begeisterung wird

Beitrag veröffentlicht am: 19.03.2026 Kategorien: Alle News Einblick
„Besonders freut mich, dass wir es geschafft haben, ein noch attraktiveres Messeerlebnis auf die Beine zu stellen." © SCH/M.Reichl

#EINBLICK | Schon einen Tag vor dem eigentlichen Start lag Spannung in der Luft: Der Bending Day als Vorbote der diesjährigen Hausmesse bei Schachermayer startete mit einem klaren Statement – hier geht es nicht nur um Maschinen, sondern um Zukunft. Hoch spezialisiert, tiefgehend und bewusst fokussiert wurden modernste Biegetechnologien der führenden Hersteller präsentiert. Besucher erhielten nicht nur Einblicke, sondern echtes Verständnis für Prozesse, Möglichkeiten und Potenziale. Genau dieser qualitative Anspruch zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung.

Aus Sicht der Metallbearbeitung setzt sich dieses Qualitätsversprechen konsequent fort. Simon Föger, Leiter der Abteilung Metallbearbeitungsmaschinen, beschreibt den Bending-Day als bewusst fokussiertes Format: „Der Bending-Day war geprägt von einer außergewöhnlich hohen Qualität. Wir haben hier gezielt branchenspezifische Themen aufgegriffen, Weltneuheiten präsentiert und tiefe Einblicke in Technologien gegeben, die den Arbeitsalltag künftig maßgeblich prägen werden. Gleichzeitig stand der Erfahrungsaustausch im Vordergrund – genau das macht den Unterschied.“

Innovation zum Angreifen


Als sich am 18. und 19. März schließlich die Türen zur Hausmesse im Maschinenzentrum Linz öffneten, wurde schnell klar: Diese Veranstaltung ist weit mehr als eine klassische Produktschau. Sie ist Treffpunkt, Impulsgeber und vor allem ein Ort, an dem Zukunft greifbar wird.  Überall wurde diskutiert, erklärt, getestet. Maschinen liefen im Live-Betrieb, Fachgespräche entstanden spontan und entwickelten schnell Tiefe. Über 140 vorführbereite Maschinen, sowie zahlreiche Lösungen für die Holz- und Metallverarbeitung ein erweitertes Ausstellungsangebot, insbesondere im Bereich Elektrowerkzeuge und Arbeitsschutz, machten die Messe einmal mehr zu einem echten Gesamterlebnis. 

Gemeinsam stärker – ein Messekonzept mit Weitblick


Ein zentrales Element der diesjährigen Hausmesse war die bewusste Verbindung von Großmaschinen und dem Bereich Elektrowerkzeuge – ein Schritt, der nicht nur logisch, sondern auch richtungsweisend ist. Prokurist Peter Wolfinger beschreibt diesen Zugang sehr klar: „Trotz der aktuell herausfordernden Marktsituation verfolgen wir unseren Weg mit der Großmaschinenmesse konsequent weiter. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es entscheidend, Produktionsprozesse ganzheitlich zu denken und Investitionen in Automatisierung gezielt und nachhaltig einzusetzen. Genau hier setzen wir mit unserem Messekonzept an.“ Gleichzeitig betont er den Erlebnischarakter: „Besonders freut mich, dass wir es geschafft haben, ein noch attraktiveres Messeerlebnis auf die Beine zu stellen. Die Begeisterung für Großmaschinen überträgt sich dabei spürbar auch auf den Bereich der Kleinmaschinen. Gemeinsam mit unseren Partnern aus dem Elektrowerkzeugbereich konnten wir neueste Geräte und Trends präsentieren und so ein durchgängiges Bild moderner Fertigung schaffen.“ Diese Verbindung funktioniert ausgezeichnet, wie sich vor Ort zeigte. Besucher denken nicht mehr in Kategorien, sondern in Lösungen.

Technologie trifft Praxis und Menschen


Besonders beeindruckend war die Vielfalt der gezeigten Technologien. Von hochpräzisen CNC-Anlagen über innovative Schleiftechnik bis hin zu intelligenten Biegesystemen wurde die gesamte Bandbreite moderner Fertigung abgebildet. Maschinen wie die vollelektrische Rundbiegemaschine mit AI-Vision, die XL Rohrbiegemaschine sowie die 3D-Profilbiegemaschine zeigten eindrucksvoll, wie Automatisierung und Präzision heute zusammenspielen. Doch auf der Messe ging es nicht nur um Technik, sondern genauso um Menschen. Prokurist Wilhelm Hofer betont: „Die Hausmesse ist für uns ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Es geht nicht um Masse, sondern um die richtigen Kunden und echte Beziehungen. Unser Anspruch ist es, den Kunden ganzheitlich zu begleiten – von der ersten Idee bis zur fertigen Lösung. Service, Beratung und Verständnis für das Geschäftsmodell unserer Kunden stehen im Mittelpunkt.“ Diese Haltung war auch diesmal wieder spürbar: in den Gesprächen, in der Offenheit und im ehrlichen Interesse an den Bedürfnissen der Besucher. Kunden aus Österreich und dem angrenzenden Ausland nutzten die Gelegenheit, sich intensiv auszutauschen und konkrete Lösungen für ihre Betriebe zu entwickeln.

Ein Blick nach vorne – mit Optimismus und Verantwortung


Gerade in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld setzt Schachermayer bewusst auf positive Impulse. Die Messe wurde damit auch zu einem Signal an die Branche: investieren, weiterdenken, Chancen nutzen. „Pessimismus bringt uns nicht weiter“, so Hofer. „Wir wollen mit Innovation und Optimismus dazu beitragen, die Investitionsbereitschaft zu stärken. Arbeit ist da – entscheidend ist das Vertrauen.“ Dabei steht ein ganzheitlicher Ansatz im Fokus:
„Unser Anspruch ist es, den Kunden entlang seiner gesamten Wertschöpfung zu begleiten – von der Planung über die Umsetzung bis hin zum laufenden Betrieb. Wir bieten ein durchgängiges Sortiment für Holz- und Metallbearbeitung, ergänzt durch Service, Wartung und individuelle Betreuung. Gerade dieser Servicegedanke wird immer wichtiger und ist heute alles andere als selbstverständlich.“ Diese Zuversicht spiegelte sich auch in den erweiterten Themenschwerpunkten wider: Druckluftlösungen, Lasermarkierung und saubere Luftsysteme zeigen, wie sehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Arbeitsqualität heute zusammengehören.

Bühne für Können und die nächste Generation


Ein besonderes Highlight war der Live-Auftritt von World-Skills-Teilnehmer Luca Reitböck. Unter realen Wettbewerbsbedingungen entstand ein Dachstuhl im Modellformat – ein beeindruckendes Beispiel für Präzision, Handwerk und Leidenschaft. „Solche Momente zeigen, was unsere Branche kann“, sagt Wolfinger. „Und sie sind gleichzeitig eine Brücke zur nächsten Generation.“ Tatsächlich war und ist die Messe auch immer ein Ort der Begegnung zwischen Generationen: erfahrene Unternehmer, junge Fachkräfte, Familienbetriebe im Wandel. Genau hier entsteht Zukunft.

Ein Erlebnis, das bleibt


Am Ende dieser Tage bleibt mehr als ein erfolgreiches Event. Es bleibt das Gefühl, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein – einer Branche, die Herausforderungen annimmt, Chancen erkennt und gemeinsam nach vorne blickt. Die Schachermayer Hausmesse 2026 zeigt auch diesmal wieder eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Technik, Menschen und Haltung zusammenkommen. Sie inspiriert und macht Lust auf Zukunft.
 

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