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Faszination Holzbau

Der traditionelle Holzbau hat eine sehr lange Geschichte. © istock/jhorrocks

#IMPULS | Holzbauten faszinieren die Menschen seit langer Zeit. Schon die alten Kelten waren vor 2.400 Jahren in der Lage, komplexe Holzkonstruktionen zu verwirklichen. Einige beachtliche Bauten wurden im Keltendorf Mitterkirchen mit den damaligen Materialien und Werkzeugen umgesetzt. Hier wird Archäologie lebendig und die Kunst der Holzverbindung wurde im Rahmen des Projektes „Herinnenhalle“ eindrucksvoll verwirklicht.

Im Freilichtmuseum Mitterkirchen wurde die Zeit der Kelten in experimentellen Archäologieprojekten nachgebaut. Besucher bekommen einen Eindruck davon, wie unsere Vorfahren ihre Häuser konstruierten und mit einfachen Mitteln umsetzten. So mancher der alten Zimmerer-Zunft arbeitet oft aus puristischen Gründen noch heute ohne künstliche oder zusätzliche Hilfsmittel. Alle Holzverbindungen sind dabei entweder mit Zapfen oder ähnlichen Verbindungstechniken fixiert. Diese sogenannten zimmermannsmäßigen Verbindungen werden heutzutage zusätzlich auch mit Schrauben, Bolzen oder Nägeln gesichert. Diese Hilfsmittel waren damals allerdings nicht verfügbar. Eindrucksvoll wurde die neue Herrinnenhalle im Freilichtmuseum Mitterkirchen im traditionellen Stil verwirklicht und kann dort von allen Interessierten bewundert werden.

Moderne Ansätze

Zeit ist Geld – diese Wahrheit hat sich auch im Bereich Zimmerei durchgesetzt. Denn die sogenannten ingenieursmäßigen mechanischen Verbindungen mit Ankern, Dübeln, Balkenschuhen und Verbindern haben vor allem den einen großen Vorteil der Zeitersparnis. So sind die modernen Hilfsmittel eine effektive Methode, den Produktionsprozess deutlich schneller zu machen und sich somit natürlich auch einen wirtschaftlichen Wettbewerbsvorteil zu sichern.

WEBKATALOG: Holzverbinder

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