Eine kühne Idee – und der Beginn eines neuen Zeitalters der Präzision. 1889 goss man diesen Anspruch in Metall: Ein Stab aus 90 Prozent Platin und 10 Prozent Iridium wurde in Paris als „internationaler Prototyp des Meters“ hinterlegt. Zwischen zwei feinen Linien auf seiner Oberfläche war die offizielle Länge definiert – bei exakt null Grad Celsius. 71 Nationen besaßen Kopien dieses Urmeters, sorgsam verwahrt in Tresoren. Doch jedes Artefakt ist vergänglich: Metalle altern, verändern sich minimal. So blieb die absolute Präzision weiterhin ein Traum. 1960 löste man den physischen Maßstab ab – der Meter wurde zur Wellenlänge des Lichts, emittiert vom Isotop Krypton 86. Seit 1983 ist die Definition endgültig entmaterialisiert: Ein Meter ist die Strecke, die Licht im Vakuum in 1/299.792.458 Sekunden zurücklegt. Präziser geht’s nicht – und universeller auch nicht.
Erdmeridian in die Werkzeugtasche
Der Weg vom Urmeter bis zum Rollbandmaß zeigt, wie Wissenschaft und Handwerk zusammenfinden. Was einst in Observatorien begann, liegt heute in jeder Werkzeugtasche: das Rollbandmaß – kompakt, flexibel, zuverlässig. Statt Platin und Iridium genügt nun ein Stahlband mit Federmechanik. Ein kurzer Griff, ein Klick – und Präzision wird greifbar.
Treuer Partner
Hinter jedem Maß steckt eine Geschichte von Genauigkeit, Vertrauen und Fortschritt. Und während sich die Welt verändert, bleibt eines konstant: Solido misst. Seit 1945 stehen unsere Rollbandmaße für Präzision im Alltag – ob auf der Baustelle, in der Werkstatt oder zu Hause. Vielleicht nicht so abenteuerlich wie Delambre und Méchain im Sturm – aber mit demselben Anspruch: Maßstab zu setzen. Tag für Tag.
