Rund 300 verschiedene Artikel sind mit dem Boostrack-System im Lager der Mibag versperrt: Benötigt ein Mitarbeiter zum Beispiel Handschuhe, Klebeband oder ein neues T-Shirt, kann er mit seiner Schlüsselkarte direkt den gewünschten Artikel entnehmen. Alles wird registriert, die Ersparnisse sind groß, erzählt Stefan Marignoni, Mibag-Niederlassungsleiter in Linz: „Wir gehen davon aus, dass wir durch das System rund 25 Prozent Material einsparen, weil der Verbrauch jetzt viel klarer erfasst wird. Alle Lagermaterialien sind verfügbar, aber dauerhaft versperrt und die Entnahme kann durch das System genau nachvollzogen werden. Die Ausgabe erfolgt in Kleinmengen und ist pro Mitarbeiter wochenweise limitiert. So konnten Abgänge und Schwund massiv reduziert werden. Das macht den Alltag nicht nur angenehmer, sondern auch deutlich übersichtlicher, etwa bei Nachbestellungen oder Nachbesetzungen.“
Drei Mal die Woche geht Lagerleiter Jaroslav Spinler seine Runde und rüstet die Boostrack-Systeme nach, füllt händisch den BOOST.Tower, die Lagerplätze mit den Leihgeräten sowie die Sichtlagerkästen und Gitterboxen wieder auf und erzählt: „Man kann sich das so vorstellen: Ich gehe mit dem Einkaufswagen, nehme alles mit, was zur Neige geht oder fehlt. Das kostet mich eine halbe Stunde drei Mal die Woche, früher dauerte das viel länger, jetzt kann ich die Zeit anderweitig nutzen.“
Effizienz, die sich auszahlt
Rund 300 verschiedene Artikel sind im Boostrack-System bei der Mibag Linz gelistet, bis zu 1.800 verschieden große Fächer gibt es alleine im BOOST.Tower. Genau hier zahlt sich die gute Vorarbeit der mibag heute aus. Denn die erste Idee, auf ein modernes System zu setzen, kam Stefan Marignoni bei der Lektüre unseres Kundenmagazins Holz+Eisen. Nach positiven Gesprächen fiel die Wahl auf Boostrack mit dem Partner Schachermayer. In einer genauen Analyse wurde erhoben, welche Artikel mittels Boostrack verwaltet werden sollen, eine Detailarbeit, wie er erzählt: „Wir haben bei jedem Produkt geschaut, wie klein man es zusammenlegen kann, damit es in das kleinste Fach passt. Das kommt uns heute zugute, denn jetzt läuft das System rund.“
Dann ging alles relativ schnell: Nach acht Wochen Lieferzeit wurde das System installiert, erzählt Helmut Langer, Boostrack-Experte bei Schachermayer: „Boostrack setzt hier alles daran, dass die Prozesse von Beginn an reibungslos laufen, hier bei der Mibag hat ein Techniker auch mal die ganze Nacht für das optimale Ergebnis durchgearbeitet.“ Zudem ist es ein offenes System, das heißt, man kann auch Artikel einlagern, die nicht von Schachermayer kommen.
Akzeptanz von Beginn an
Die Mitarbeiter nahmen die Neuerung dankbar an, sagt Marignoni: „Überraschenderweise war das überhaupt kein Problem. Natürlich gibt es am Anfang immer ein paar skeptische Stimmen – das ist normal. Aber sobald alle gesehen haben, wie gut das System funktioniert, wie einfach es zu bedienen ist und wie schnell man das Material bekommt, war die Akzeptanz sehr groß. Inzwischen wird es von allen geschätzt.“
Mittlerweile nutzt die Mibag das System noch viel großzügiger als eigentlich gedacht: Denn auch Autoschlüssel, Baustellenschlüssel, Bekleidung, ´T-Shirts oder Leihgeräte werden via Boostrack verwaltet, sagt Stefan Marignoni: „Wenn jemand ein Gerät braucht, holt er sich den Schlüssel über das Boostrack-System, entnimmt das Gerät und alles wird automatisch dokumentiert. Wir wissen jederzeit, wer welches Gerät hat und wo es ist. Früher kamen Geräte manchmal beschädigt zurück – jetzt können wir sofort nachvollziehen, was passiert ist. Das spart Ärger und sorgt für Ordnung.“ Stau vor dem BOOST.Tower gibt es übrigens keinen, denn das Gerät ist immer verfügbar, der Andrang teilt sich auf, da viele Mitarbeiter ihre Geräte auch abends entnehmen.
Kontakt
Fachabteilung Beschaffungsdienstleistungen
T. +43 732 6599 3084
E. ctm@schachermayer.at
