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Kunden berichten: "Hoffentlich schaffen wir den Wandel!"

#PRAXIS | Die Situation zur Zeit ist eine ungewohnte. Nicht nur für uns, sondern vor allem auch für unsere Kunden. Wir möchten einen regelmäßigen Einblick in den etwas anderen Arbeitsalltag in Zeiten der Coronakrise geben, Gedanken unserer Kunden zur außergewöhnlichen Situation teilen und der einen oder anderen Idee von Unternehmern eine Plattform bieten, mit der Krise umzugehen oder in der Krise sogar eine Chance zu sehen.

In einer speziellen Lage befindet sich LIM Holzbau Salzburg – nicht nur emotional, sondern auch geographisch: Denn die Zimmerei liegt mit Gastein in einem Sperrgebiet. Geschäftsführer Friedrich Egger berichtet uns, dass die notwendigen Lieferungen nach wie vor ankommen, auch wenn die Straßen leergefegt sind. Er sieht in der Krise nicht nur schwarz, sondern auch eine Chance: „Wir haben Revisionsarbeiten und seit längerer Zeit anstehende Arbeiten im Betrieb erledigt, die immer wieder verschoben wurden – nicht sehr produktiv, aber auch wieder mal notwendig. Unzählige Kunden erzählen uns, dass sie endlich Arbeiten rund um´s Haus oder die Wohnung ordentlich erledigen, die zum Teil seit Jahren aufgeschoben wurden. Wir haben überlegt, die Kurzarbeit anzumelden, aber da nun auch dank unserer Stammkunden genug kleinere Arbeiten und Baustellen vorhanden sind, ist dies bei uns nicht erforderlich – das ist aber sicher nicht überall so." 

Der Salzburger sieht es auch positiv, wenn der schon zum Alltag gewordene Luxus in unserem Leben auch mal wegfällt: „Das schadet uns nicht, vielleicht tut es gut, mal nachzudenken, ob das alles notwendig ist: jederzeit überall hinzufliegen oder uns den Luxus auf umweltverpestenden Kreuzfahrtschiffen zu geben.“ Aber Fritz Egger musste auch Unmut erleben: „Auf einigen Baustellen wurden wir sogar verunglimpft, weil wir uns erlauben, weiterzuarbeiten – das passt wohl auch nicht! Aber wenn wir die gesamte Wirtschaft herunterfahren: Wer traut sich dann das Startzeichen für den Wiederbeginn zu geben? Und die Kosten steigen ins Unermessliche. Wir zahlen es halt in den nächsten Jahren.“ Seine Hochachtung gilt dem Personal im Gesundheitsbereich: „Danke für den Einsatz für unsere Gesundheit!“

MEHR INFOS: Zimmerei Egger

 

Der Niederösterreicher Christian Riegler, Geschäftsführer der LichtAgent GmbH in Enzesfeld-Lindabrunn, macht sich vor allem Gedanken über Chancen auf Veränderungen für die Zukunft: „Vielfach wird diese Zeit schon mit 1945 oder einem Krieg verglichen. Ich denke, dass die, die das sagen, garnicht wissen, was sie sagen. Als Investitionsgüterlieferant hatten wir schon vielfach das Problem, dass es dem Markt gut gehen muss, damit wir etwas verkaufen können. Das heißt, wenn die Unternehmen Angst vor der Zukunft haben oder mit sich selbst beschäftigt sind, werden sie ihre Anlagen nicht zweckmäßig verbessern. Wenn niemand da ist, der investieren kann, wird auch der Fleißigste nichts tun. Aber es ist in dieser Zeit wichtig, ein klares unterstützendes Bekenntnis zur Gesellschaft, Kunden und unterstützendem Gewerbe zu entwickeln. Es ist Zeit, die Gunst der Stunde zu nützen und auf bedarfsbezogene, abfallmindernde, auch upcycelnde Konzepte für dieses Land zu entwickeln. Ein sehr kleiner Schritt wäre es, die Waren in Zukunft im „Katalog“ mit dem Herkunftsland zu kennzeichnen. Damit dem Kunden die Möglichkeit zu geben, eine bewusste Wahl zu treffen. Eventuell schafft man es auch, Vorreihungen nach AT beziehungsweise EU zu machen. Hoffentlich schaffen wir den Wandel!“

MEHR INFOS: LichtAgent Gmbh


Auch mit dem Unternehmen Vamed sind wir in der Coronakrise in engem Kontakt. Wenn auch nicht Face-to-Face, sondern vor allem via Telefon, Skype oder E-Mail. Eine Situation, an die man sich in einer kommunikativen Gesellschaft wie unserer erst einmal gewöhnen muss, berichtet uns Renate Dirnberger aus dem Zentralen Einkauf bei Vamed: "Technisch läuft es im Home Office  gut, nur fehlen die telefonischen und persönlichen Kontakte! Ob sich das Leben nur auf elektronische Kommunikation beschränken lässt, darf  bezweifelt werden. Wir leben nun in einer Ausnahmesituation, ich persönlich hoffe auf eine Rückkehr zur Normalität!"

MEHR INFOS: Vamed


Wie meistern Sie die aktuelle Situation im Betrieb? 

Wir möchten Ihnen auf unserer Homepage eine Plattform zur Veröffentlichung bieten. Nutzen Sie die Möglichkeit, um Branchenkollegen mit Ihren Ideen und Ihrem Statement einen Einblick zu geben! Ganz nach dem Motto: Halten wir zusammen ­— gemeinsam schaffen wir das.

Senden Sie uns Ihr Statement (+ Foto optional) an redaktion@schachermayer.at

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! 

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