Online-Marketing Studie

Online-Marketing Studie
Österreichs Klein- und Mittelbetriebe droht ein ähnliches Schicksal wie dem stationären Handel im Kampf gegen Amazon & Co. Denn unsere KMUs schneiden laut einer Studie von marketmind im Auftrag von HEROLD im Online-Marketing mehr schlecht als recht ab.

Die KMUs agieren meist an den tatsächlichen Kaufkriterien der Konsumenten vorbei: Rund 92 Prozent suchen über Google ihre Dienstleister, allerdings sind nur 34 Prozent der KMU-Webseiten Google-optimiert, nur ein Viertel schaltet Werbung auf der größten Suchplattform. Auf Branchen- und Themenportalen sucht rund die Hälfte der Konsumenten, aber nur knapp ein Drittel der KMUs investiert hier. Dafür wird der Social Media-Auftritt von den Unternehmen überbewertet: 40 Prozent haben einen, aber nur 13 Prozent der Kunden suchen auf Facebook.

Viel Luft nach oben
John Goddard, HEROLD-Geschäftsführer: „Angesichts der Dominanz von Google ist das geringe Engagement der heimischen KMUs nicht nachvollziehbar. Die Werbeentscheider verkennen zudem, dass Nutzer auf Themen- und Branchenportalen ein besonders großes Kaufinteresse haben.“

In der Studie von marketmind im Auftrag von HEROLD wurden Werbe- und Marketingaktivitäten von 1.400 KMUs untersucht sowie österreichweit über 1.000 Konsumenten im Alter 18+ zu ihren Kaufentscheidungen befragt. Zusätzlich wurden 30.000 Websites im Hinblick auf Qualität und Benutzerfreundlichkeit überprüft.

Mehr Informationen und Ergebnisse zur Online-Marketing-Studie finden Sie hier.

Bild: iStock/bowie15

04. November 2019 | nis | Facebook | Twitter