Das wird SCH 2020

Das wird SCH 2020
Der Startschuss für das große und zukunftsweisende Bauprojekt SCH 2020 ist gefallen. Die Planungsphase für die baulichen Erweiterungen der Firmenzentrale und verschiedene Vorbereitungsarbeiten sind bereits abgeschlossen. Die Ausschreibungen sind im Gange. Es werden eine neue Warenübernahme sowie Lager- und Büroflächen auf mehreren Stockwerken errichtet.

Michael Karner erklärt die Beweggründe für die bauliche Erweiterung: „Unsere räumlichen Kapazitäten sind ausgeschöpft. Besonders, was die Lager- und Manipulationsfläche betrifft, sind wir seit geraumer Zeit „überausgelastet“. Um weiterhin gleichbleibend hohe Leistung und umfangreiches Angebot für unsere Kunden sicherzustellen, wurde eine Lösung erarbeitet, die langfristig Bestand hat. Das Projekt „SCH 2020“ ist ein wichtiger Meilenstein für die zukünftige Unternehmensentwicklung.“

Das Bauprojekt im Überblick
Die Planung des Neubaus wird in Zusammenarbeit mit Architekt DI Helmut Siegel umgesetzt. Die Komplexität des Projekts erfordert eine Abwicklung in mehreren Bauabschnitten. Mit Weitblick geplant, wurde ein achtgeschoßiges Gebäude eingereicht, um späteren Flächenbedarf bereits jetzt zu berücksichtigen. Im Rahmen von SCH 2020 wird die Erweiterung des Warenübernahme-Gebäudes mit fünf Geschoßen in einer voraussichtlichen Bauzeit von zwei Jahren umgesetzt. Örtlich gesehen, wird das neue Gebäude direkt vor die alte Warenübernahme gebaut werden. Im Untergeschoß entsteht eine Tiefgarage für PKW-Parkplätze. Über das Erdgeschoß wird die LKW-Anlieferung abgewickelt. Zwölf neue Warenübernahme-Tore werden hier entstehen - selbstverständlich am neuesten Stand der Technik.

In das bestehende Warenübernahme-Gebäude wird ein Warenförderer integriert, der die originalverpackten Paletten von der Warenübernahme über das Kellergeschoß/Tiefgarage direkt in das Versandzentrum befördert. Mit dem Neubau des Gebäudes wird der Warenförderer zur Notwendigkeit, um die Entfernungen unternehmensintern bewältigen zu können. Der gesamte Ablauf wird dadurch bedeutend effizienter. In den weiteren Geschoßen, die pro Stockwerk rund 3.500 m2 umfassen, ist Lagerfläche vorgesehen. Im Ostteil des Gebäudes (im 2., 3., und 4. Stock) sind zusätzlich jeweils rund 600 m2 Bürofläche eingeplant.

Schrittweise Umsetzung
Sukzessive wird der Neubau in den kommenden Jahren umgesetzt. Bevor das Gebäude
selbst errichtet werden kann, waren und sind teilweise aufwendige Vorbereitungsarbeiten zu erledigen. So wurde beispielsweise die provisorische Warenübernahme fertiggestellt, damit in der Bauphase keine Einschränkungen für die Lieferanten entstehen. Auch für die Streckenführung der Hauptleitungen wie Wasser, Fernwärme und Strom konnten mit der Energiebehörde und den Leistungsträgern Lösungen vereinbart werden. Die Errichtung des Warenförderers wurde von Andreas Obermüller, Leiter der Geschäftseinheit Logistik, Versand und IT, über die Sommermonate erfolgreich umgesetzt. Anfang September ging der Warenförderer in Betrieb.

Keine Beeinträchtigung für Kunden
Michael Karner: „Das Bauprojekt ist in Betracht der Rahmenbedingungen und Größe
eine planungstechnische Herausforderung. Besonders wichtig ist uns in jeder Phase des
Projektes, dass der Tagesbetrieb nicht durch die Arbeiten beeinträchtigt wird. Dies können wir durch eine vorausschauende Vorgehensweise gewährleisten. Für unsere Kunden entstehen daher keine Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten!“

Bild: H.Siegel

19. September 2019 | Sab | Facebook | Twitter