Bundesjungmaurerwettbewerb 2018

Bundesjungmaurerwettbewerb 2018
Die besten heimischen Nachwuchsmaurer stellten von 3. bis 4. Oktober mitten in Linz ihr Können und Fachwissen unter Beweis. Vor den Augen der Jury sowie zahlreichem Publikum arbeiteten die 21 jungen Fachkräfte eng aneinandergereiht an ihrer Wettbewerbsbaustelle.

Der Linzer Hauptplatz war in diesen Tagen kaum wieder zu erkennen. In einem riesigen Zelt kämpften 21 der besten Jungmaurer Österreichs um den Staatsmeistertitel. Harald Kopececk, Leiter der Bauakademie Oberösterreich, erklärte uns die Regeln: "Die Jungmaurer stellten schon im Landeswettbewerb ihr Können unter Beweis und qualifizierten sich dort für die Teilnahme an der Staatsmeisterschaft. Hier arbeiten sie nun live vor Ort an ihren Mauerwerken, dabei geht es einerseits um die Optik aber natürlich auch um eine präzise Arbeitsweise."

Die Aufgabe
Die Erstellung eines Sichtmauerwerks mit Gesimse, Grob- und Feinverputz. Der theoretische Teil des Wettbewerbs ist ein zweistündiger schriftlicher Test über die Bereiche Fachzeichnen, Werkstoff- und Baustoffkunde, Arbeitssicherheit und Arbeitsabläufe.

Die Gewinner
Eine 14-köpfige Jury bewertete sowohl Optik als auch Präzision. Jede Millimeterabweichung vom Lot bedeutete einen Abzugspunkt. Insgesamt hatte jeder Teilnehmer für sein Werkstück ein Punktekonto von 450, wobei der Theorieteil nochmals 50 Punkte einbringen konnte.

Nach Bewertung der Werke standen die Ergebnisse fest: Michael Hofer (Stmk.) „mauerte“ sich in den zwei fordernden Tagen auf den ersten Platz. Dahinter folgten Christoph Mali (Sbg.) und Thomas Buchmaier (OÖ).
Als Belohnung für die starke Leistung erhielten die drei Erstplatzierten einen Scheck über 2000 (Platz 1), 1.500 (Platz 2) und 1000 Euro (Platz 3).

Erfolgreich mit Lehre
Norbert Hartl, Landesinnungsmeister des Gastgeberlandes Oberösterreich, erklärt: “Auch dieses Jahr haben wir mit unseren Jungmaurern perfekt präsentiert, was unser Handwerk ausmacht. Sie in unseren Reihen zu haben zeigt nach außen, wie exzellent unsere Leute ausgebildet werden, aber auch was sie daraus machen. Lehre ist keine Einbahnstraße, sondern der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere.“

„Wir holen gerne vor den Vorhang, mit welchem Leistungsniveau und -willen die Maurer in Österreich tätig sind. Damit erhält der Maurerberuf auch die Bedeutung, die er hat: Ein Wunschberuf mit Arbeitsplatzsicherheit, guter Entlohnung und guten Zukunftsaussichten“, ergänzt Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel.

Auf der Homepage der Bauakademie OÖ finden Sie allerhand Interessantes rund um die Lehre am Bau.



Foto:SCH/Reichl

08. Oktober 2018 | nis | Facebook | Twitter