Handwerk trifft Highspeed

Handwerk trifft Highspeed
Quietschende Reifen, heulende Motoren und jubelnde Menschenmengen – die Soundkulisse des Österreich Grand Prix am Spielberg sorgte für Gänsehaut. 185.000 Fans fieberten am Red Bull Ring mit Verstappen, Räikkönen und Co. mit um den Sieg. Dabei ging es nicht nur um wichtige WM Punkte, sondern auch um ein Stück echte, österreichische Handwerkskunst – die verliehenen Trophäen wurden vom findigen Architekten Daniel Kotrasch designt und im Familienbetrieb handgefertigt.

Die Tischlerei Kotrasch blickt mittlerweile auf eine 120-jährige Firmengeschichte zurück und zeigt, wie man Tradition und Innovation verbindet. Die Projekte des steirischen Unternehmens spiegeln den hohen Anspruch an Ästhetik und Funktionalität wieder, ohne die traditionelle Handwerkskunst zu verstecken. So geschehen, als Daniel Kotrasch, kurz nach seinem Architekturstudium in Graz, bei einem Wettbewerb zur Neugestaltung der Spielberg-Siegestrophäe einreichte.

Dynamischer Prozess
„Bei der Gestaltung für die F1-Siegertrophäen stand die Dynamik des Motorsports im Vordergrund. Nachdem ein Autorennen ja nichts Statisches ist, sollten es die Pokale auch nicht sein“, erklärt der Designer die Pendelbewegung der Skulptur, die rund eine Minute andauert. Die Trophäen bestehen aus steirischem Zirbenholz und – ebenso wie der Bulle von Spielberg – aus Cortenstahl. Sie zeigen das Streckenlayout des Red Bull Ring, der Schöpfer hat die Kunstwerke „Dynamic“ getauft.

Welche Herausforderungen das Projekt barg und was so eine Formel 1 Trophäe alles aushalten muss lesen Sie hier in der aktuellen Ausgabe des Holz&Eisen Magazins.

Foto Trophäen: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
Vorschaubild: GEPA pictures/ Matic Klansek
Restliche Fotos:Tischlerei Kotrasch


08. Oktober 2018 | nis | Facebook | Twitter