KA-MA: Weil es einfach passt

KA-MA: Weil es einfach passt
Die umfassende Digitalisierung der industriellen Produktion spielt bei KA-MA aus Mattighofen eine immer wichtigere Rolle. Mit modernsten Laserschneideanlagen, aber auch dem hauseigenen KA-MA 4.0-Projekt, ist man für die Zukunft gerüstet.

Vor mittlerweile 33 Jahren übernahm Klaus Tiefenböck den traditionellen Schlossereibetrieb in Mattighofen und baute ihn in ein modernes Metallbauunternehmen mit heute 45 Mitarbeitern um, das technologisch wie personell ausgezeichnet aufgestellt ist. Der Absolvent des WSH Fel-bertal investierte seit 1998 bei Schachermayer in mittlerweile 15 modernste LVD-Blechbear-beitungsmaschinen, davon vier Laserschneideanlagen.

Klaus Tiefenböck: „Unsere beiden Maschinen mit Be- und Entladungssystem produzieren bis zu 24 Stunden an sieben Tagen die Woche ohne besonderen Personaleinsatz. Alle Maschinen sind miteinander vernetzt, der Abkanter zum Beispiel kann sich jederzeit online über den sekundengenauen Bearbeitungsstand der Laserteile informieren. Und es ist immer nachvollziehbar, wer wann auf welcher Maschine einen Teil gefertigt hat.“

Kein Papier ist Programm
Das integrierte CAD-CAM-System ist bei allen Maschinen, vor allem bei kleinen Stückzahlen, unumgänglich, sagt Klaus Tiefenböck aus Überzeugung. Denn KA-MA bekommt vom Kunden direkt nur noch 3D-Files. Tiefenböck: „Unsere Software entfaltet diese automatisch, versieht sie mit den entsprechenden Korrekturparametern und führt gleichzeitig im Hintergrund eine Biegesimulation durch. Das heißt: Alle unsere Bediener arbeiten ohne Papierpläne, selbst komplexe Teile mit über zehn Kantungen werden bei den Abkantpressen vollautomatisch programmiert und exakt abgeleitet.“

KA-MA fertigt fast ausschließlich Blechteile nach Kundenangaben für regionale „Hidden Champions”, deren Produkte weltweit installiert werden – alle aus dem Bereich internationaler Maschinen- und Anlagenbau. Aktuell sind bei KA-MA acht LVD-Maschinen installiert, alle gemeinsam verknüpft mit der LVD-Cadman-Software: Fünf Abkantpressen, ein CO2-Laser, ein Faserlaser und eine Revolverstanze.

Klaus Tiefenböck erklärt die steigende Quantität seiner Anlagen mit der hohen Qualität derselben: „Durch eine umfassend programmierbare 290 mm Z-Achse können Teile effizient geschnitten werden, die Eckenfunktion zur sauberen Verarbeitung von scharfkantigen Ecken ist ein weiteres Plus. Durch mehrere Maschinen können wir Aufträge innerhalb weniger Tage bedienen, bei besonders zeitkritischen Projekten auch binnen weniger Stunden. Stahlteile bis 20 Kilogramm können in 72 Stunden geliefert werden. Die Maschinen laufen bei uns wirklich im Zwei-Schicht-Betrieb.“

Lesen Sie mehr über das Projekt 4.0 der Firma KA-MA in unserem aktuellen Kundenmagazin Holz+Eisen.

Mehr Informationen
erhalten Sie in der Abteilung Metallbearbeitungsmaschinen

Robert Langthaler
Produktverantwortlicher Blechbearbeitung
T +43 732-6599-1484
E robert.langthaler@schachermayer.at

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Fotos: Jörg Stadler

24. September 2019 | Sab | Facebook | Twitter