Industrie 4.0 bei LVD

Industrie 4.0 bei LVD
Mit neuen Maschinen kommen neue Ideen. Erweiterte Anwendungen und zusätzliche Möglichkeiten sorgen für kreative Innovationen. Der niederösterreichische Metallspezialist Reinhard Krumpholz blickt seit der Inbetriebnahme der ToolCell Abkantpresse von LVD auf diese Erfahrung zurück und wagt sich an ganz neue Bearbeitungen.

Dank der Programmiersoftware CADMAN-Suite Industrie 4.0 ist eine bessere Planung möglich. Nach wenigen Tagen konnte er sehr komplexe Teile biegen, die er bis vor kurzem für schwer bis gar nicht machbar hielt. HIER erfahren Sie noch mehr zu Kundenerfahrungen mit der ToolCell Abkantpresse von LVD.

Maßstäbe setzen
LVD hat auch alle anderen Prozesse unter die Lupe genommen und bereits die Vorbereitung automatisiert. In einem 3D-Modell erhält der Techniker vor Ort vom Zulieferer eine Zeichnung, mit der er unmittelbar arbeiten kann. Mit dem CADMAN-SDI werden die Werkstücke analysiert, die Kostentreiber ausfindig gemacht und so ein Angebot berechnet. Dennoch brauchen die Arbeitsvorbereitung einen „Operator“, da die Software nicht für alle Zeichnungen eine Lösung findet – hier springt dann der „Operator“ mit Erfahrung ein.

Wettbewerbsvorteil
Nach dem Import eines 3D-CAD-Teils entfaltet die Biegesoftware CADMAN-B dieses Teil automatisch, kalkuliert die Biegezugaben für die Abkantpresse, erstellt die 2D DXF-Datei und legt die optimale Biegereihenfolge, Werkzeugbestückung sowie Werkzeug- und Messpositionen fest. Dies macht es einfach, geformte Teile zu programmieren. Ein Simulationsumfeld visualisiert den kompletten Biegeprozess von Anfang bis Ende, mit Kollisionserkennung in 3D sowie allen Messpositionen und Werkzeugeinrichtungen. Die Produktion wird gebündelt und Werkstücke aus unterschiedlichen Aufträgen, aber mit ähnlichen Anforderungen werden gemeinsam bearbeitet.

Die gesamte Story können Sie in der Onlineausgabe des Kundenmagazins Holz & Eisen 4/2017 nachlesen.

Copyright Bilder: LVD

13. Dezember 2017 | tp | Facebook | Twitter